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SV Motor Eberswalde

SchachNews



News Schach: 22.07.2017

Ulrich Fitzke gewinnt Schach auf dem Bauernhof

(tw) Die Schachfreunde Groß Schönebeck luden erneut zu einem Turnier mit Auswertung durch die FIDE ein und unterstrichen damit ihre ambitionierten Ansprüche. 14 Spieler aus Berlin und Brandenburg starteten und genossen das interessante Ambiente auf einem Bauernhof. Mitfavorit Ulrich Fitzke (Bau-Union Berlin) gewann mit 6,5 Punkten vor Michel Zimmer (Ludwigsfelder SC) und dem überraschend starken Yannick Ollhoff (Schachfreunde Friedrichshagen). Das Nebenturnier U8 gewann Hannes Ollhoff (auch SF Friedrichshagen) mit 6,5 Punkten. Hier gelang Clark Wirthwein von den Schachfreunden Groß Schönebeck mit dem 2. Platz ein schöner Erfolg. "Auf die weitere Entwicklung von Clark bin ich gespannt" freute sich Trainer Peter Harbach über den Erfolg seines Schützlinges. Den 3. Platz belegte Shmuel Schatz von der Kreativschule Berlin. Bester Kita-Spieler war Livias Weitz (IB-Kita Berlin-Buch). Das Turnier vereinsloser AG-Teilnehmer gewann Samuel Vetter (Kreativschule Berlin) mit 7 Punkten vor Jonas Weitz (Chemie Weissensee) und Arvid Schaudienst (SF Friedrichshagen). Auf www.schach-schorfheide.de gibt es Informationen zu den Turnieren im August und September, die ebenfalls mit DWZ- bzw. FIDE-Auswertung sowie für vereinslose Freizeitspieler angeboten werden.


News Schach : 29.03.2017

Neueröffnung der Schachräume im Café Kleinschmidt


Die Schachabteilung des SV Motor Eberswalde eröffnete am Sonnabend, dem 25. März, ihr neues Spiellokal auf dem Hof des Café Kleinschmidt in der  Eisenbahnstraße 94 in Eberswalde. Zwanzig Schachfreunde feierten dies fröhlich mit Musik, Buffet und Getränken bei bestem Wetter. Der Vorstand des SV Motor Eberswalde war durch Viola Krosse und Christian Mätzkow vertreten. Die Eröffnungsfeier, der Umzug und die Herrichtung sowie die Anmietung des Spiellokals wurden durch Spenden und die Arbeit von Schachfreunden ermöglicht. Der Abteilungsleiter Tilo Weingardt bedankte sich bei allen Spendern und Helfern, darunter die Baubetreuung Olaf Rückstieß, der Globus Natur-Markt, das Café Kleinschmidt, der Förderverein Schach im Barnim e.V., die Mitglieder Hajo Wenzke, Harry Lange und Artur Schäfer. Mit einem Blitzschachturnier nach dem Schweizer System weihten Tilo Weingardt und Peter Harbach die Spielräume schachlich ein. Mario Luckian ging mit 7 Punkten aus 7 Spielen als unangefochtener Sieger hervor. Bemerkenswert ist, daß der Neuling Torsten Pelikan, Inhaber des Globus-Natur-Marktes, mit 4 Punkten aus 7 Spielen auf dem 5. Platz landete und viele altgediente Vereinsschachspieler hinter sich lassen konnte. Die Schachspieler des SV Motor freuen sich immer über weiteren Zuwachs und Schachbegeisterte.

Kontakt: Tilo Weingardt    Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Tagebuch-Bericht Schach (JULIA MÄTZKOW): 18.03.2017

“Hilfe, die Prüfung kommt!!!”

(jmm) Ehrlich, ich habe wirklich nicht gewusst, worauf ich mich da einlassen werde. Aber als ich die Ausschreibung für einen Schiedsrichterlehrgang  auf der Webseite des Brandenburger Landesschachverbandes [ http://www.lsbb.de/ ] Mitte Februar gelesen hatte, war mir sofort klar: Ich werde in Fredersdorf-Vogelsdorf an diesem Wochenendlehrgang im März, an der Schiedsrichterausbildung vom Internationalen Schiedsrichter Martin Sebastian und dem Referenten für Aus-, Fort- und Weiterbildung Schach Brandenburg Carsten Stelter geleitet wird, in jedem Fall dabei sein!

Freitag 10.03.2017
17:00 Uhr Anreise. Die Zimmer sind schnell zugeteilt und die erste Lektion konnte ohne Zeitverlust begonnen werden. Schließlich sollten möglichst viele Informationen vermittelt werden. Die wichtigsten Schiedsrichterregeln wurden erklärt. Entscheidend ist: die bestmöglichen Spielbedingungen für die Aktiven zu schaffen (da beim Schachspiel die wichtigsten Akteure die Spieler sind), das bedeutet:
Ruhe in den Spielsaal bringen. Auf Regeleinhaltung achten (besonders wichtig in jungen Altersklassen). Auf Fairness achten (obwohl Carsten Stelter selbst zu gibt, dass es schwer ist, objejtiv zu bleiben und es nicht selten beim Versuch bleiben würde: „Empathie, wenn ihr das kennt? Einfühlungsvermögen…“). Die Betreuer übernehmen eine große Rolle für die Schachspieler, gerade bei den Kindern. Fortwährend muss Ruhe ausgestrahlt werden (wie Carsten Stelter es formulierte: „Das Kind ist nie Schuld wenn es einen Fehler macht – also immer nett und freundlich bleiben!). So kann es auch vorkommen, „dass zwei Schiedsrichter unabhängig voneinander zwei völlig unterschiedliche Entscheidungen treffen und trotzdem beide recht behalten sollen.“ Aber wie kann das sein? Es muss doch einen richtigen Weg geben? Doch den gibt es halt nicht! Es wurde dazu passend in das Vorwort der FIDE-Schachregeln geschrieben, dass es nicht geht, alle Eventualitäten abzudecken und somit ein geschlossene System nicht möglich ist. Dem Schiedsrichter bleiben deshalb immer Interpretationsspielräume.
Das Wissen, welches besonders wichtig für den nächsten Tag sein sollte, wurde vermittelt, denn da wartete eine praktische Einheit auf uns unter der Anleitung des erfahrenen Teams der Schachabteilung der TSG Rot Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf. Der Verein war Ausrichter der Landes-Schulschach-Mannschaftsmeisterschaften, zu denen über 100 Teams gemeldet hatten. „Dies sind Schulkinder und das merkt man auch“, stimmte Martin Sebastian die Teilnehmer des Schiedsrichterkurses auf ihre Aufgabe ein.  „Die Arbeit mache ja nicht ich. Ich bin der Chef! Die Leute vor Ort machen die Arbeit. Die haben einen Knochenjob.“
Die Teilnehmer des Kurses durften sich also auf einen aufregenden Tag voller kreativer Schachideen in den Schulklassen 1.bis 12 Klasse freuen. Rayk Spory – Turnierleiter der WK G (also bei den Jüngsten) stimmte die Teilnehmer nochmals darauf ein: „Es ist ein Erlebnis. Es laufen morgen über 500 Kinder auf.“ Die Lehreinheit wurde von einer Abendbrotpause unterbrochen, und viele Teilnehmer tauschten ihre Erfahrungen über Schachturniere aus, bei denen sie selbst Spieler waren oder als Hilfsschiedsrichter mithelfen durften. Besonders spannend ist es bei jenen Schachfreunden zuzuhören, die in den unteren Altersklassen schon Erfahrungen sammeln durften. So wurde berichtet, dass kreative Geister neue Züge erfinden, ihre eigenen Figuren schlagen, ohne König spielen, oder anderweitige wundersame schachliche Undinge geschehen… In diesem Redeschwall wollten viele ihre Berichterstattung nicht beenden. Doch der Lehrgang musste weitergehen. Mit den elektronischen Uhren sollen sich die Teilnehmer als nächstes beschäftigen. Viele Fragen und Anmerkungen führten zu einer regen Diskussion mit dem Fazit: „Dir als Schiedsrichter sind so viele Möglichkeiten gegeben, etwas zu sehen oder nicht zu sehen. Doch wenn die Spieler sich etwa selbst einigen ohne den Schiedsrichter, dann ist das allemal die bessere Lösung. Denn der Schiedsrichter muss nicht „Kraft seiner Wassersuppe“ unbedingt auf jeden Tisch springen und auf eine Entscheidung pochen!“ Es kamen noch mehr Fragen, Anregungen und Bemerkungen, sodass bis tief in die Nacht diskutiert wurde. Das „populärwissenschaftliche“ Matt wurde thematisiert, um nur eines der vielen Themen zu nennen. „Ziel des Schachspieles ist es nicht, den Gegner Matt zu setzen oder gar fertig zu machen, sondern den gegnerischen König Matt zu setzen Da besteht ein kleiner aber feiner Unterschied.“ Die Heimfahrer waren gar nicht auf den Weg nach Hause zu bekommen und die im Hotel-Flora-Schläfer wollten auch nicht zu Bett gehen, doch der morgige Tag sollte anstrengend genug werden. So trafen sich noch einige Teilnehmer mit den Referenten an der Bar und plauderten in geselliger Runde weiter über ihre Erfahrungen, und einige holten sich auch den Rat von fachkundigen Personal ein: „Morgen bei einem Bier nehme ich mit Christian nochmals die Anfangsstellung durch, oder kennst du die etwa schon?“

Samstag 11.03.2017
7:00Uhr klingelte der Wecker und eine kurze Nacht war damit schnell zu Ende. Das einladende Frühstück im Hotel Flora verwöhnte die Teilnehmer und Kursleiter. Diese Stärkung war dringend nötig, denn ein anstrengender Tag liegt uns. Ein Stunde später stehen alle Teilnehmer und Kursleiter versammelt vor der Fred-Vogel- Grundschule Schule in Fredersdorf-Vogelsdorf. Die zehn Teilnehmer des Schiedsrichterkurses wurden auf die Altersklassen verteilt. Alle haben ihre Aufgaben gut gemeistert, jeder auf seine Art und Weise und seiner Mentalität entsprechend. Zuvor hat uns Martin Sebastian noch mit auf den Weg gegeben: „Besteht nicht auf irgendeinen Buchstaben. Der Wein wird individuell geerntet.“  Ab um 15:00 Uhr gingen die ersten Siegerehrungen los und Martina Sauer (Landesjugendwart Brandenburg) übergab dem Organisationsteam für seine langjährige Arbeit bei der Durchführung der Brandenburger Schulschachveranstaltung das Ehrenbanner des Landesschachbundes Brandenburg. Anschließend ging es für uns mit dem theoretischen Teil weiter. Der Tag hatte allerdings schon sichtliche Spuren bei uns hinterlassen: Fünf Stunden Turnieraufsicht und anschließend auch noch Theorie… Doch die Referenten Martin Sebastian und Carsten Stelter lockerten die Stimmung auf. „Das ihr es alleine als `ungeschultes Personal´ geschafft habt, es so leise zu bekommen, ist großartig.“
Natürlich mussten nun einzelne Fragen zum Tag geklärt werden, da einige von uns sich nicht eindeutig bewusst waren, ob ihr Handeln hundert prozentig richtig war. Doch wie sich schnell herausstellte, wurde von dem noch „ungeschulten Personal“ keine groben Fehlentscheidungen getroffen. „Alles, was wir heute im Kinderschach gesehen haben, ist nicht wichtig. Jetzt kommen wir zum richtigen Schach“, wurden die FIDE-Schachregeln eingeleitet. Im Schnelldurchlauf wurden sich die einzelnen Paragraphen angesehen, bis es zum wirklich wichtigen Teil kommt: Abendessen. Natürlich ist der heutige Turniertag Dauerbrenner. Peter berichtete. wie Sechstklässler ihn gefragt haben, ob es wirklich Matt wäre. Mein Bruder Maximilian “beschwerte” sich, dass er beim Zusehen der Klasse 1-4, DWZ verloren hätte, da die Kinder eine Regel einführten, bei der sie neuerdings zurück rochieren können, oder 13 Matt´s in einer Partie stehen, dies aber nicht erkannt wird und 50 weitere Züge gespielt werden. Tilo mokierte sich, dass die Eltern und Betreuer schlimmer als die Kinder waren. Carsten Stelter musste einem Vater die Rochade erklären, die er gerade falsch seinem Sohn vormachte und ganz wissenschaftlich die Situation durchging. Mein Vater Christian hatte einen relaxten Tag bei den „Großen“ und wurde in der letzten Runde von einem Fünfjährigen gefragt, ob er noch mitmachen dürfte. Benjamin freute sich über nur drei Schäfermattsituationen in einer Runde. Und so hatte jeder seine Erlebnisse mitzuteilen. Anschließend haben wir uns wieder in die FIDE-Schachregeln und die Spielordnung vom Land Brandenburg vertieft  und diese anhand von Beispielen erklärt. Es hielt uns ehrlich gesagt kaum noch auf den Stühlen, als der Tag endlich beendet war, und wir uns in unsere Betten fallen lassen durften. Endlich Nachtruhe! Aber freut euch nicht zu früh, morgen wird auch wieder ein anstrengender Tag, denn die Abschlussprüfung steht noch auf dem Plan...

Sonntag, 12.03.2017
Um 7:00 Uhr wurden die Teilnehmer wieder von dem schrillen Alarmgeräusch aufgeschreckt. Nach einer noch kürzeren Nacht, als die vorherige (da viele bis tief in die Nachtstunden gelernt hatten), versammelten wir uns wieder im Frühstücksraum. Auch an diesem Vormittag gab es erneut theoretischen Unterricht. Vorbereitend auf die anschließende Prüfung, wurden Problemstellungen analysiert oder andere verzwickte Situationen erklärt. Der Druck unter den Teilnehmern war sichtlich zu spüren. „Was ist wenn ich durchfalle?“, fragten sich viele, „Oder bin ich ein geeigneter Schiedsrichter, der in Streitsituationen immer richtig entscheidet?“ Verunsichert wurden nochmals viele Fragen gestellt, um alle erdenklichen Situationen durchzuspielen und ein Sicherheitsgefühl zu geben. Auch die Mittagspause war an jenem Tag ein wenig anders, denn die anstehende Prüfung konnten wir nicht aus unseren Köpfen bekommen. Wie an einen letzten Strohhalm klammernd, wurden nochmals wiederholt Fragen an die Referenten gestellt und untereinander diskutiert. Hilfe die Prüfung kommt!!! Schnell noch ein letztes Stoßgebet gesprochen und auf geht es. Im Raum ist es mucksmäuschenstill. Konzentriert blätterten alle Teilnehmer in der Fragestellung. Mein Vater Christian glaubte nach der Hälfte der Fragen fertig zu sein. Doch da hatte er die Rechnung nicht mit dem Ausbilder Martin Sebastian gemacht. Alle anderen Fragen mussten auch noch beantwortet werden, da ist nichts mit der 50 Prozent-Regel aus seiner Schulzeit gleich Note 3 (also bestanden). Nach einer Ewigkeit des Schweigens war endlich die Prüfung vorbei. Erschöpft und froh, endlich alles hinter sich zu haben, lassen die Teilnehmer den Referenten Zeit die Arbeiten durchzugehen. Einige Fragen wurden von dem gesamten Teilnehmerfeld, immer hin zehn Teilnehmer, einstimmig falsch beantwortet, wie gleich die erste Frage: „Was ist für den Schiedsrichter zu tun, wenn die Heimmannschaft, mit aufgebauten Bretter und vorliegender Mannschaftsaufstellung auf ihren Gegner (ohne Rückmeldung) wartet?“ Wissen Sie es? Trotz diesem einstimmigen Nichtwissen, haben es am Ende alle geschafft, genügend Punkte zu erreichen, und so dürfen wir uns nun Regionale Schiedsrichter nennen. So schnell werden wir aber dieses Szenario nicht vergessen. Trotzdem konnte unser “Romanschreiber” Peter nicht verstehen, warum seine Antwort der ersten Frage, als falsch gewertet wurde. Auch Tilo verzweifelte an einigen Fragen und wollte den Schiedsrichterschein am liebsten wieder zurückgeben, da er sich nicht im Stande fühlte, alle Situationen konkret und richtig einzuschätzen. Des Weiteren hätte der Anwalt gerne Paragraphen auswendig gelernt und ist sehr unzufrieden, da der theoretische Teil, seiner Meinung nach viel zu kurz abgehandelt worden wäre. Diese kritischen Stimmen wurden auch vereinzelt während der Auswertung des Schiedsrichterlehrgangs deutlich. Aber der Großteil von uns hat den Lehrgang genossen und neue Informationen dazugelernt, die bestimmt dabei helfen werden, zukünftig bessere und genauere Entscheidungen zu treffen. Das Lehrgangsprinzip bestach durch eine Ausgewogenheit zwischen Theorie und Praxis, da beides wichtig ist, sich jedoch deutlich voneinander unterscheidet, wie mein Vater ebenfalls feststellen musste, weil Begriffe wie „Kindgerechte Auslegung der Regeln.“ sehr dehnbar sein können. Auch die ausgeglichene und freundliche Art der Referenten suggerierte den Teilnehmer eine sehr gute Lernplattform. Der häufige praktische Einsatz ist die beste Quelle, um Erfahrungen zu sammeln, die auf dem Weg zu einem guten Schiedsrichter bzw. Profischiedsrichter ausschlaggebend sind...


Schach Tagebuch: 23.01.2017

“Der Schiedsrichter hat vorgesagt”

(JULIA MARIE MÄTZKOW) Wie schon bei so manchen Turnieren durfte ich die Startklasse U8 beim 9. Internationalen Neujahrturnier am 7. Januar 2017 betreuen. Doch plötzlich wurde es draußen laut. Wir wunderten uns und dachten, dass ein paar Kinder auf dem Gang der Grundschule Groß Schönebeck spielen. Jan, der zweite Raumbetreuer ging raus, um nach der Ursache zu suchen. Zeitgleich konnte ich die jungen Schachspieler im Raum gar nicht mehr zu Ruhe bringen. Was war da bloß los? Die Kinder wurden immer unruhiger, und von draußen wollte es auch nicht leise werden. Was mag da nur vorgefallen sein? Nach anstrengenden 30 Minuten ist die Runde vorbei. Die jungen Wilden sind meist schneller fertig, als ihre Bedenkzeit es beim Schnellschach hergeben würde. In der Pause war ein kleiner Junge ganz traurig und ließ sich auch nicht mehr beruhigen. Er hatte alle seine Partien verloren und war doch gar nicht so schlecht, oder etwa doch?  Ich ging auf ihn zu, und daraufhin fragte er mich: „Hilfst du mir? Sagst du mir vor?“  Ich erklärte ihm, dass dies überhaupt nicht geht, weil es unsportlich wäre. Doch er beharrte darauf, dass ich ihm vorsagen solle. Ganz verzweifelt sah er mich an. Doch Regeln sind Regeln, und jeder Sportler will sein bestes Ergebnis erzielen, ohne zu schummeln. Das ist ja wie mit den russischen Sportlern, die in mehreren Disziplinen disqualifiziert wurden und die Biathleten sogar einen Beschwerdebrief geschrieben haben, um auf die Missstände des Schummelns aufmerksam zu machen. Da werden wir beim Schach erst gar nicht damit anfangen! Das musste der kleine Junge dann auch einsehen. Doch auch während der Pause war es besonders unruhig. Ein weitere Junge schrie: „Der Schiedsrichter hat vorgesagt!“ Was? Nein? Ein Schiedsrichter sagt nicht vor! Das kann es nicht geben! Jetzt verstand ich erst, warum der kleine Junge wollte, dass ich ihm vorsage. Es wurde heftig diskutiert. Für uns hatte die nächste Runde angefangen. Gott sei Dank, war es aber diesmal nicht ganz so unruhig, obwohl immer noch heiße Diskussionen zwischen den Kindern aufflammten. Zwei Mädchen waren diesmal die letzten am Brett, die noch gegeneinander spielten. Eines von ihnen hätte einzügig Matt setzen können,  doch sah es nicht und stellte stattdessen ihre Dame ein. Die beiden spielten noch mehr als 50 weitere Züge. Dann hatte ihre Gegnerin alle Figuren abgeräumt und gewonnen. Anschließend darauf angesprochen, antworteten beide Mädchen: „Ach, das habe ich ja gar nicht gesehen!“ Wir schreiben das mal dem Durcheinander des Tages zu. Nach der Siegerehrung habe ich noch mal den Veranstalter, Peter Harbach, gefragt was da los war mit dem Schiedsrichter. Und es klärte sich, dass ein Spieler im Schach stand und einen anderen Zug gemacht hat. Der Schiedsrichter hatte das gesehen und darauf aufmerksam gemacht, dass er im Schach stünde und dies bitte verlassen solle. Der Gegner sah dies als Betrug an und schrie los. Ach, wenn wir nicht alle so emotional wären… Die ganze Situation schaukelte sich hoch. Viele Teilnehmer des Turniers haben nur gehört: „Der Schiedsrichter hat vorgesagt!“ und so ging es munter weiter. Bei diesem Tumult ging es auch total unter, dass es das erste Schnellschachturnier mit ELO-Auswertung war. Hätten alle Beteiligten ganz ruhig reagiert, wäre das alles nicht passiert. In solchen Fällen ist der Schiedsrichter verpflichtet sich einzumischen, und mit vorsagen hat das auch nichts zu tun. Derjenige, der nicht aus dem Schach rausgegangen ist, hat einen unmöglichen Zug gemacht. Das Eingreifen des Schiedsrichters ist  leider später nicht bei allen Teilnehmer als  richtige Entscheidung angekommen. Ich hoffe jedenfalls darauf, dass bei meinem nächsten Schiedrichtereinsatz die Emotionen nicht so hochkochen, obwohl ich verstehe, das es bei einer gelungenen Partie aus der Sicht des Spielers  durchaus wichtig und verständlich sein kann. Und das gilt auch bei einer Niederlage. Wenn man sich so richtig über einen Verlust aufregt, wird man sich den Fehler merken und hoffentlich nicht ein zweites Mal wiederholen. Oder Freude kann auch eine schöne Seite der Emotionen beim Schachspielen sein, über besonders gut gespielte Züge kann man doch eindeutig fröhlich sein, sonst würde das Königliche Spiel auch nicht halb so viel Spaß machen.

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News Schach: 10.01.2017

FM Christoph Scherrer gewinnt in Groß Schönebeck

(ph) Zum 9. Internationalen Neujahrsturnier kamen insgesamt 88 Teilnehmer aus Basdorf, Berlin, Bernau, Briesen, Eberswalde, Grynino (POL), Hamburg, Potsdam, Szczecin, Wandlitz und vielen anderen Orten. Leider mussten die starken polnischen Spieler auch Choszczno am Vorabend aus verkehrstechnischen Gründen absagen. Die Schachfreunde Groß Schönebeck freuten sich trotzdem über ein starkes Feld in der A-Gruppe mit drei Spielern DWSZ > 2000 - so viele waren noch nie in unserem kleinen auf den Nachwuchs fokussierten Verein. Das Neuland der Groß Schönebecker - Schnellschach mit FIDE-Auswertung - fand offensichtlich Anklang. Die 30 Spieler im Hauptturnier lieferten sich viele schöne Spiele und manche Partie ging über die volle Spielzeit. Erst mit der letzten Partie konnte sich FM Christoph Scherrer dank der um nur 0,5 Pkt. besseren Buchholzwertung den Turniersieg sichern. Das B-Turnier mit 39 Startern wurde erwartungsgemäß von den polnischen und Berliner Spielern dominiert. Beste Groß Schönebeckerin war Julia Christoffers, die mit nicht erwarteten 5 Pkt. aus 7 Spielen den 9. Platz (punktgleich mit Platz 3) belegte und damit ihren Leistungszuwachs bestätigte. Im U8-Turnier siegte Mattes Schröder von den Schachfreunden Groß Schönebeck, der sich im Feld der 19 Youngster ohne Niederlage durchsetzte. Erfreulich war, dass sich mit Ian Leandro Ohm, Jonas Lindow, Falk Schneiderheinze und Maximilian Kalähne weitere von den Schachfreunden trainierte Spieler im Vorderfeld platzierten. Das Endergebnis der drei Turniere ist auf www.schach-schorfheide.de zu finden.

 


Nachruf Schach: 17.12.2016

Wir trauern um unser Ehrenmitglied Jürgen Glück   

 
Er war viele Jahre Mitglied  unseres Vereins und  als Abteilungsleiter Schach

hat er sich große Verdienste erworben.

Wir werden sein Andenken in Ehren bewahren.

 

SV Motor Eberswalde e.V.    

Vorstand / Abteilung Schach


News Schach: 07.12.2016

„Darf ich, mich selbst matt setzen?“

Schiedsrichter-Eindrücke bei der Regionaleinzelmeisterschaft 2016 in Schönow von JULIA MÄTZKOW

(jm) „Darf ich, mich selbst matt setzen?“, sagte ein U8 Spieler ganz begeistert. Und der Gegner? Der hatte das Matt noch nicht gefunden und knobelte. Der U8 Spieler war immer aufgeregter, denn er hatte das Matt zuerst gefunden. Und der Gegner? Der überlegt immer noch. Doch aufgeben oder dergleichen kam für unseren U8 Spieler nicht in Frage, da er doch das Matt gefunden hatte… Ja, und endlich hat auch der Gegner eingesehen: es muss ein Matt geben! Es ist immer wieder schön für mich, aufs Neue Schiedsrichter in der U8 und U10 zu sein. Die Kinder sind noch so schön unverbraucht und es ist völlig egal, wer Matt gesetzt wird. Hauptsache es ist: ein Matt auf dem Brett. Ob nun der eine oder der anderen den Punkt bekommt – wen kümmert das schon? In den Pausen gehen sowieso alle auf das Klettergerüst und spielen Ritter, König und Prinzessin. Oder was auch noch ganz angesagt ist, und die Trainer sollten das jetzt lieber nicht lesen, da schon lange und viel ermahnt und dagegen gesprochen wurde, Computerspiele zum Mitnehmen. Ob es nun ein portables Gerät sei, wie der Nitendo oder etwas veraltete der GameBoy, oder doch das Handy ist, sei mal dahingestellt. Doch eines sollte nicht geschehen, dass die Gerätschaften während des Spieles, Töne von sich geben. So hatte Emily auch verloren, weil sie das Handy mit zum Brett nehmen musste und die Mutti von zuhause angerufen hat, um nach dem Wohlergehen des Kindes zu fragen. Doch da fragt sich: Wozu braucht jemand, der nicht älter als zehn seien kann, ein Handy? Selbst wenn die Eltern nicht da sind, werden die Kinder doch großartig von unseren brandenburgischen Trainern betreut. Der Trainer Herr Harbach konnte sein Glück kaum fassen. Schon so oft hatte er auf seine Schützlinge eingeredet und nun? Was soll er auch großartig dazu sagen. Marron verstand die Welt nicht mehr. Er hat gewonnen? Er stand doch schlechter? Und der ganze Tumult? Was wollen die jetzt alle? Zu sehr verwundert über die Vorfälle, konnte er sein Glück gar nicht fassen. Jedoch hatten auch andere Trainer ihre Schwierigkeiten bei der Einzelmeisterschaft der Region Ost 2016 am letzten November-Wochenende im Bernauer Ortsteil Schönow. Herr Zähler vom SV Glück Auf Rüdersdorf verstand die Regel nicht, dass er nicht im Spielsaal zugucken durfte. „Ich muss doch die Spielhaltung sehen“, argumentierte er hartnäckig. Sorry, Herr Zähler, aber Regeln sind nun einmal die Regelung! Bei anderen Turnieren ist es nicht anderes. Mit manchen Regeln kann man sich nicht identifizieren, aber trotzdem sind sie einzuhalten. So ist es auch mit der Regel „Schlagen en passant“. Einige Male wurde sich darüber gestritten. „Der Schummelt!“, sagte Janne. „Das ist Schlagen en passant“, erwiderte Alexander. Doch Alex war im konkreten Fall im Unrecht. Sein Bauer stand auf der sechsten Reihe und er nahm den Bauern der vor seinem stand raus. Er war der festen Überzeugung, dass das so geht. Die Regel wurde in noch drei weiteren Partien falsch angewendet. Jedes Mal waren die jungen Schachspieler der Meinung, dass das so korrekt gewesen wäre – war es aber nicht! An andere Stelle hatte Alex seinen Gegner Patt gesetzt, und beide waren der festen Überzeugung, dass es ein Matt wäre. „Der König kann doch nicht mehr setzen?!“ In einer anderen Partie hatten Sophie und Thalda gegeneinander gespielt. Sie waren die letzten, die noch spielten. Es stand ein einzügiges Matt auf dem Brett, aber beide Mädchen haben es nicht gesehen. Sie machten noch zwanzig bis fünfundzwanzig andere Züge und plötzlich ist Thalda Matt. Es hat sie ganz schön geärgert, als der Trainer ihr dann zeigte, welche Chance sie übersehen hatte. Und so haben wir in den beiden Tagen (26. – 27.11.2016) der REM so einiges erleben dürfen. Ich gratuliere allen Siegern aller Altersgruppen und allen, die sich für die LEM qualifizierten haben. Besonders möchte ich aber noch diesen einen Fall hervorheben. In der U8 bei den Mädchen hatte Anna gewonnen. Das war ein ganz schöner Niederschlag für den Zwillingsbruder, der glaubte besser zu sein und in der Altersklasse U8 in seinen Augen nur den 4. Platz belegt hatte. Manchmal hat man Pech und manchmal haben andere Glück. Ich hatte demzufolge Glück, da ich das wunderbare, aber auch sehr anstrengende Wochenende erleben durfte, wie mir sicher auch der Veranstalter Peter Harbach, der Fotograf Christian Mätzkow, der Hauptschiedsrichter Detlev Zoll und die weiteren Schiedsrichter: Andreas Knopf, Tilo Weingard, Jan Köchert und Andre‘ Hauf bestätigen können. Und klar ist auch, dass ich wohl für lange Zeit diesen einmaligen Satz im Kopf behalten werde: „Darf ich mich selbst Matt setzen?“

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News Schach: 14.11.2016

9. Internationales Neujahrsturnier mit FIDE-Auswertung

(PH) Die Schachfreunde Groß Schönebeck betreten neues Terrain - am 07. Januar 2017 gibt es erstmals ein Neujahrsturnier im Schnellschach mit FIDE-Auswertung. Zahlreiche polnische Schachfreunde haben ihr Kommen bereits avisiert. Wie gewohnt, sind aber auch AG-Teilnehmer willkommen, sie starten gesondert - und eine Kita-Wertung gibt es auch wieder.

Termine:
12. November                     - offene Kreismeisterschaft für Vereinsspieler - choszczno
19. November                     - Mannschaftspokal der brandenburger Schulen - fredersdorf
26./27. November              - rem ost - Grundschule Schönow
03. Dezember                    - Weihnachtsturnier - choszczno
27. - 30. Dezember            - 10. winter open im Rathaus Pankow
07. Januar                          - 9. internationales Neujahrsturnier mit fide-Auswertung und für AG-Teilnehmer - Kleine Grundschule Gross Schönebeck
12. - 18. Februar                 - 9. Wintercamp - ski alpin & schach intensiv - sebnitz
11. März                              - Mannschaftsmeisterschaft der brandenburger Schulen - fredersdorf
20. - 27. August                  - 9. sommercamp - Schach, Sport, Spiel & Spass auf dem Bauernhof - Gross Schönebeck



News Schach: 16.10.2016

Vier Landesmeistertitel  im Barnim

(jmm) Samstag, 08.10.2016, 10 Uhr Kleine Grundschule Groß Schönebeck. Mit ein klein wenig Verspätung wurde die Landesmeisterschaft im Schnellschach eröffnet. Schnellschach wird mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten gespielt. Da nicht jeder der 47Spieler pünktlich sein konnte, wurde die Jugend-Landesmeisterschaft im Schnellschach durch den Landesjugendwart M. Sauer mit Verspätung  eröffnet. Ausrichter waren erstmalig die Schachfreunde Groß Schönebeck im SV Motor Eberswalde. Die Jugendlichen maßen sich in 7 Spielen in den Altersklassen u8 bis u18 männlich und weiblich. unter der Aufsicht der lizensierten Schiedsrichter D. Zoll vom ESV Eberswalde, M. Jäger SKV Bad Freienwalde/Oder und B. Gehrke SC Rochade Müncheberg. Gratulation an alle Sieger: u8 Peter Grabs vom SC Empor Potsdam, u8w Ganna Zanogyina von Olga, u10 Friedrich Müller vom SF Groß Schönebeck, u10w Emily Haacke vom SF Groß Schönebeck, u12 Devin Keiper vom SC Rathenow, u12w Gina Gehrke von SV Rüdersdorf, u14 Daniel Woithe von SV Briesen, u14w Freya Müller vom SV Groß Schönebeck, u16 Benjamin Matthes vom SC Oranienburg, u16w Sandy-Michelle Mylke und u18 Maximilian Paul Mätzkow vom ESV Eberswalde, der zwei Altersklassen höher startete. Die Kinder trugen, durch ihre Disziplin dazu bei, dass pünktlich um 16 Uhr die Siegerehrung stattfinden konnte. Es war somit eine gelungene Veranstaltung und es herrschte Freude über ein Wiedersehen 2017 zum Schnellschach.

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News Schach: 11.09.2016

Schachcamp Groß Schönebeck 2016

(Julia Marie Mätzkow "Tagebuch") So meine lieben Freunde. Wer hätte es gedacht? Von mir gibt es mal wieder ein kleines Tagebuch über die nebensächlichsten Dinge, die bei einem Schachturnier so passieren. Diesmal schreibe ich es gleich an Ort und Stelle, und versuche mich aus zeitlichen Gründen kurz zufassen. Des Weiteren habe ich mir vorgenommen alle Aktivitäten mit Bildmaterial zu unterlegen, mal schauen, wie ich dem gerecht werde. Am 21.08.2016 bin ich in das Schachcamp nach Groß Schönebeck gefahren und habe dort bis zum 28.08.2016 verharrt. Sonntag, 21. August 2016. Der Anreisetag. was soll da schon groß geschehen? Man lernt die anderen Betreuer kennen. Ein großes Dankeschön an Nora, die echt gut mit Kinder umgehen kann und ohne die ich das alles wahrscheinlich gar nicht geschafft hätte. Die Kinder kommen, beziehen ihre Zimmer, essen Abendbrot und bemalen ihre T-Shirts. Also alles ganz normal! Aber denkst! Gleich am ersten Tag haben wir zwei mittelschwere Katastrophen: 1. Julia, ein recht aufgewecktes Mädchen, ärgerte einige Junges, die dies auch nicht auf sich sitzen lassen können. Und schon geht das Theater los. 2. Der große Kampf um die Badmintonschläger ist ausgebrochen und zwei Jungs werden Handgreiflich und einer hat anschließend einen Bock. Aber was erwartet man auch von den 22 Kindern, die sich zu großen Teilen noch nicht kennen und in verschiedensten Alter sind. Montag, 22. August 2016. Nachtrag vom Vortag: desnachts haben uns die großen Mädchen ganz schön auf Trapp gehalten. Solche Schnatterköniginnen! Außerdem haben sie das Gemeinschaftsbad in einem Zustand hinterlassen… dabei glaubt man doch dass gerade die Großen wissen wie man sich zu benehmen hat. Oder kann man auch das der Pubertät zuschreiben? Um 4 Uhr war die Nacht dann auch schon wieder vorbei, weil ein kleiner verweinter Geist in unser Zimmer kam und einen tierischen Krampf im Bein verspürte. Nora sei Dank, konnte der Kleine schnell wieder beruhigt werden und weiterschlafen. Ich hätte echt nicht gewusst was zu tun ist, da ich selbst noch keinen Krampf zu erleiden hatte. Vormittags werden die Kinder in drei Gruppen (1.Computer; 2.Stufenhefte; 3.Bretter) geteilt. Nach anfänglichen Kommunikationsschwierigkeiten bei den Betreuern, hat es sich aber schnell gelegt und die Zeit verfliegt wie im Nuh. Der einzige Wehmutstropfen ist das Mittagessen, welches keinem der Kinder schmeckt. Doch am Nachmittag werden Muffins verteilt und alles ist vergessen. Daraufhin laufen wir zum Weißensee. Die jüngsten (6Jahre) klebten sehr an der Seite der Betreuer und wollen auch nach mehreren Versuchen, nicht von ihrer Seite weichen. Sie erzählen viel über ihre Familie und anderes was sie beschäftigt. Sie fachsimpeln auch gerne über eine mögliche Explosion der Erde, giftige Schlangen in Deutschland usw…. Eddy erzählte ganz gespannt von sehr Familie: „Ja mein Opa der schmeißt den Hof! Der rockt sie alle!“ Friedrich rennt wie besessen, weil er schneller als ein Fahrradfahrer sein will. Anna will nur die hofeigene Katze streicheln. Juri hat seine Badehose auf dem Bauernhof liegen lassen und erklärt vorher noch ganz stolz den Rucksack selbst gepackt zu haben. Maurice ist den ganzen Tag am Essen. Ich verstehe nicht wie so viel in ein so kleines Kind passen kann. Jona hat keine Lust in den See zu springen, aber Karten müssen unbedingt gespielt werden. „Noah, der Fahrradfahrer kommt wirklich von hinten!“, schreit ein weiteres Kind. So kommen viele lustige Sprüche der Kinder zusammen, die man viel zu schnell wieder vergisst. Dienstag, 23. August 2016. Herr Harbach hat Geburtstag und die Kinder haben gemeinsam mit einer ortsansässigen Sängerin ein Geburtstagslied einstudiert. Zuvor sind sie noch mit Familiycars gefahren und haben Baseball gespielt. Das Spiel ist so schwer zu verstehen… Nimm die Keule, hau auf den Ball und renne???? Naja, unsere beiden jüngsten Teilnehmer haben es auch nicht verstanden und durften zu ihrer großen Enttäuschung auch nicht mitspielen. und ausgerechnet eines der Beiden Kinder wird verletzt…. Als Zuschauer bekommt er Nasenbluten… Am Abend freuen sich die Kinder sehr, dass sie nochmal auf den Spielplatz dürfen und dass sogar die Betreuer Fangen mitspielten. Ich war ganz schon außer Puste, die sind ja soooooo schnell. Am Abend werden noch Überraschungseier ausgeteilt. Die Kinder wollen unbedingt das Experiment aus der Werbung nachstellen und wir sagten: Wenn Herr Harbach rein käme hätten sie gewonnen. Tapfer legen sie ihre Eier zur Seite. Und endlich kam er in den Raum und alle Kinder hatten das Experiment bestanden. Die Freude war groß. Doch wir hatten kein zweites Überraschungsei, da machte sich ein klein wenig Enttäuschung breit. Mittwoch 24. August 2016. Der Tag auf den sich alle gefreut haben. Endlich geht es in den Kletterpark. Juri hat Angst etwas falsch zu machen und bleibt deshalb ganz dicht bei mir, obwohl er viel schneller und besser klettern kann. Die beiden Jüngsten verstehen das Sicherungssystem noch nicht und werden verwarnt, was sie gar nicht verstehen können. Maurice umarmt die Bäume, da er die Höhe nicht ausstehen kann. Emily traut sich nicht über die längs Balken und vergisst, dass sie gesichert ist und ihr nichts passieren kann. Cyrill und Bela sind gleich auf der schwersten Strecke. Und anschließend werden Wassermelone und Kekse verteilt, die so schnell weg sind, dass man gar nicht so schnell gucken kann. Donnerstag 25. August 2016. Schon Tage vorher hat mich Anna angesprochen, wann denn endlich das Töpfern wäre. Und nun ist sie mit ihrem Turm überhaupt nicht zufrieden und ist gar nicht zu beruhigen, da keine Zeit mehr bleibt eine neue Figur zu erschaffen. Zeitgleich werden Postkarten mit lustigen Schachmotiven ausgeteilt, die die Kinder gestalten und ab senden dürfen. Liebe Eltern, Sie werden die Karten sicher erkennen. Einige Kinder wissen gar nicht an wen sie die senden sollen: Mama, Papa oder doch lieber Oma oder Opa. Die Entscheidung fällt echt schwer. Zuvor dürfen wir uns noch die EDEKA-Baustelle anschauen. Es stellte sich schnell heraus, es handelt sich dabei gar nicht um eine Baustelle, sondern um eine Ausgrabungsstätte. Es ist sehr heiß und einige Kinder können sich nicht konzentrieren. Andere fragen wissbegierig alles. Ein großes Dankeschön an das Team die geduldig alles erklären und Freya einen Stein sowie Maurice einen Nagel schenken. Freitag 26. August 2016. Erneuter Nachtrag vom Vortag: Nora und ich schnatterten ein wenig, da die Kinder nun schliefen. Plötzlich hörten wir leises winseln nach der Mama. Sofort war Nora aufgesprungen, um nachzusehen. Dann kreischen. Jona kam ganz verweint in unser Zimmer. Später fragten wir ihn was los war und er erklärte uns, dass er geschlafwandelt sei und dann gegen den Schrank gelaufen sein und aufwachte. Der letzte Tag an dem Schachtraining gegeben wird. Zu diesem Anlass kommt Maximilian Mätzkow zu uns und acht ausgesuchte Kinder dürfen den Vormittag über mit ihm trainieren. Maurice will sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen und hat Jona bestochen so dass er wechseln konnte. Maximilian spricht etwas zu leise. Doch die Kinder trauen sich nicht zu fragen… So groß ist der Kleine schon. Der Vizefernschachweltmeister spielt am Nachmittag noch ein Simultanturnier. Maurice spuckt wie immer große Töne und hat dann leider verloren. Emily stand ganz stolz besser als der Vizefernschachweltmeister und hat dann einen kontraproduktiven Zug gefunden und spielt nur Remi. Sie musste ganz schön unter dem Spott der Jungs leiden. Die sollen das doch erst Mal besser machen! Denn es gab nur noch ein weiteres Remi gegen Anna. Für diese Leistung wurden die Mädchen mit einem Stückchen Schokolade belohnt. Auch wenn Alex nicht verstehen kann, dass er nicht auch eines bekäme. Samstag 27. August 2016 Das Turnier hat gestartet. Die Kinder werden in zwei Gruppen geteilt: die etwas Stärkeren und die etwas Schwächeren. Am gleichen Tag ist auch noch die Siegehrung der zweiten Gruppe. Die stärksten Sechs dürfen aufsteigen und bei der ersten Gruppe mitspielen, denn die schreiben schon auf. In der zweiten Gruppe sind einige kuriose Dinge passiert. Einige der Kinder vergessen die Uhr zu drücken. Ist noch nicht schlimm. Aber Jona kommt und drückt die Uhr von Alex. und Max-Heinrich verlangt dafür einen Sieg zugesprochen zu bekommen, da in die Partie nicht eingegriffen werden darf. Oder Maurice bezichtigt alle zu schummeln und schummelt dann selbst. Juri ist auch ganz groß darin den Figuren neue Gang-Arten beizubringen. Oder Anna schreit gleich los, wenn sie glaubt, dass der Gegner einen Fehler gemacht hat. Außerdem muss noch echt hart geübt werden, dass alle ihr kleines Mäulchen im Spielsaal halten. Nora kann die Enttäuschung von Dienstag nicht aushalten und hat den Kinder selbst Eier gemalt und diese mit Gummitierchen gefüllt. Eigentlich möchte sie diese schon am Vortag austeilen, jedoch hatten sich einige Kinder dermaßen daneben benommen, dass sie die Kinder dafür nicht auch noch belobigen mag. Dafür ist die Freude bei den Kindern noch größer. Sonntag 28. August 2016. Endlich sehen alle ihre Eltern wieder. Tjalda verdreht sich vor lauter Vorfreude den Arm an der Stange. Alex wird von einer Biene gestochen und erklärt ganz stolz: „Es tut weh! Ich habe, aber nicht geweint!“ Maurice war zu lange in der Sonne und klagt über Kopfschmerzen und Übelkeit, so leise habe ich das kleine Kerlchen die ganze Woche nicht erlebt. Anna macht es Tjalda gleich. Es ist schon schön die Kinder wieder abgeben zu können. Bei manchen bin ich aber auch richtig traurig, da ich sie am liebsten adoptiert hätte. Aber allem in allem war es eine anstrengende und schöne Woche. Ich würde es jederzeit wieder machen, denn alle Kinder, die nicht nach meiner Pfeife tanzen, kann ich am Ende der Woche wieder zu ihren Eltern schicken. Ja liebe Eltern, das können Sie nicht tun….

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Ankündigung Schach 07.09.2016

LEM 2016 - Schachnachwuchs

2016 LEM Schnellschach Ausschreibung


Ankündigung Schach 03.09.2016

2. Integrativen Schachturnier

einladung schachturnier 24.09.2016


News Schach: 03.08.2016

Einladung zum Sommerturnier

(ph) Die Schachfreunde Groß Schönebeck laden zu ihrem nun schon 8. Sommerturnier ein. Am 27. und 28. August 2016 werden in der Kleinen Grundschule 5 Runden mit DWZ-Auswertung um den Kletterwaldpokal gespielt.Am 27. August sind vor allem die Teilnehmer an den Arbeitsgemeinschaften Schach zum AG-Turnier eingeladen. In Partien mit 20 Minuten Bedenkzeit kann sich der Nachwuchs ausprobieren, um sich an größere Aufgaben heranzuwagen. Die Erstplatzierten beider Turniere erhalten Pokale, jeder Teilnehmer erhält einen Preis und eine Urkunde.Die Ausschreibung ist auf www.schach-schorfheide.de zu finden. Bitte unbedingt bis 25. August anmelden.
 
 

Ankündigung Schach: 03.08.2016

Turniere im Überblick

aktuell:
17/18. september - schnellschachturnier "XXVI Memorial A. Kubaszewskiego i. E. Kramka" - choszczno

für folgende veranstaltungen sind anmeldungen (formlos per email) moeglich
21. - 28. august - 8. sommercamp - schach, sport, spiel & spass auf dem bauernhof - gross schoenebeck
26. august - simultan mit fernschach-vizeweltmeister matthias kribben - gross schoenebeck
27. august - turnier fuer ag-teilnehmer, freizeitspieler und kita - kleine grundschule gross schoenebeck
27./28. august - sommerturnier mit dwz-auswertung - kleine grundschule gross schoenebeck
24. september - 9. schorfheide open - kleine grundschule gross schoenebeck
09. - 15. oktober - saechsische u8-meisterschaft (2008 und juenger) - sebnitz - bisher angemeldet alexander, julien, maximilian d., maximilian k.
19. november - mannschaftspokal der brandenburger schulen - fredersdorf
12. - 18. februar - 9. wintercamp - ski alpin & schach intensiv - sebnitz - bisher angemeldet mattes, maximilian k.
11. maerz - mannschaftsmeisterschaft der brandenburger schulen - fredersdorf

 


News Schach: 01.08.2016

Der schachspielende Indianer - Indianerfest im Zoo Eberswalde

(cm) Indianer heißen wir, ahu, ahu, ahu! Aus fernen Landen kommen wir, ahu, ahu, ahu! Wir zeigen euch mit Schild und Lanz' den wilden Indianertanz, ahu, ahu, ahu, ahu, ahu, ahu, ahu! Wer kennt das nicht? In Kindertagen oft gesungen, oft gespielt! Und so natürlich auch im Zoo Eberswalde, der am Samstag den 23.07.16 seine Tore für große und kleine Indianer öffnete. Dabei wurde auch für die Unterhaltung der Indianer gesorgt, es fing an mit Basteln von Federschmuck, Schminken, Blasrohr- und Bogenschießen. Auch für ein Bühnenprogramm wurde gesorgt. Der Oberindianer tanzte um sein Feuer(chen) herum und sang seine Lieder . Natürlich wie jeder weiß spielen Indianer gerne Schach und deshalb waren wir auch von Motor Eberswalde mit einem solchen Angebot vertreten. Anna und Alexander, die kleinen Indianer, die ich trainiere, kamen freudestrahlend zu unserem Stand und waren anfangs etwas enttäuscht da die Besucher entweder Respekt oder was auch sonst immer hatten und sich nicht zu uns trauten. So fürchterlich waren die Beiden doch gar nicht geschminkt. Und an unserem Kriegsgeschrei hätten wir auch noch kräftig arbeiten müssen. Die Eltern der beiden waren auch mitgekommen und so spielten wir im Zoo Schach, als ob es da nichts anderes gäbe.
Nach unendlich langer Zeit für die beiden sechsjährigen, lief ein kleiner Junge an unserem Stand vorbei und hatte ganz groß getönt wie gut er wäre. Also gut, zeig dein Können kleiner Krieger! Alexander war noch in einem Spiel mit mir verwickelt und Anna wollte ihrem Bruder lieber helfen. Sie war auch mächtig von dem kleinen Angeber beeindruckt, da sie sehr schüchtern ist und glaubt sie wäre nicht so gut. Wer blieb noch übrig? Na klar, der Vater der Zwillinge, er erbarmte sich. Nach fünf Minuten hatte er das Spiel gewonnen, jedoch auch mit der Erkenntnis man sollte nie seinen Gegner unterschätzen. Der kleine Krieger hatte auch noch einen kleinen Bruder, Alexander ging nun in eine packende Schlacht mit dem kleinen Bruder. Die er gewann, aber es stand auf Messerschneide. Trotz der vielen Niederlagen ließen sich die Brüder nicht unterkriegen und wollten nun auch einen Sieg erringen. Maximilian Mätzkow hatte nun auch den Weg zum Eberswalder Zoo gefunden (das dauert bei ihm immer etwas länger, auch wenn er genau daneben wohnt) und sie dachten ein Opfer gefunden zu haben. Ihre Energie bündelten sie und hatten vor nun mit doppelter Kraft den Kampf zu gewinnen. Hatten sie das wirklich? Das wird sich doch nur mit einer Partie Schach herausfinden lassen.
Das Brüderpaar hat nun auch eine weitere Familie angelockt. Der Sohn, Pappas ganzer Stolz, der in Berlin zu einer Schach-AG statt zum Matheunterricht gehen darf, und doch bei weitem Klassenbester ist, muss dem jungen Herrn Mätzkow zeigen wo die Harke hängt. Kurz vorher hatte er nach nicht mal 10 Zügen Gnadenlos gegen das Brüderpaar gewonnen. Auch wenn man gegen Maximilian verliert, gibt es ja noch weitere Kampflustige des Vereines gegen die man sein Talent auf die Waage legen kann, dachten sich wohl auch die Brüder. Nun im Doppelpack spielten sie gegen jeden und alle. Endlich kam der ersehnte Erfolg. Erst gewannen sie gegen Alexander, dann gegen einen weiteren zoobesuchenden Indianer und schließlich gegeneinander. Einige Besucher sahen angeregt zu, doch trauten sich nicht näher zu kommen da sie vermuteten ohne viel Brimborium zu verlieren. Langsam hatte es sich herumgesprochen, wer da vor ihnen saß. Manche wollten gerade darum gegen ihn spielen, andere rannten ganz weit weg. Das sollten sie dann besser nicht ihrem Oberhäuptling erzählen. Was der wohl sagen würde? „Indianer kennen keinen Schmerz!“ Doch dann wollten die Eltern weiter. So eine Schlacht kann schon Dauern. Die Kinder wollten noch nicht. Das war ein Geschrei, lasst es euch gesagt sein. Mutti: „Weiter“ Kind: „NEIN!“ Mutti „KOMM“ Kind: „NEIN!“, das ging noch einige Male so, bis der kleine Indianer gewonnen hatte. Doch drei oder vier oder fünf Spiele wurden ausgeführt. Der Tag neigte sich langsam dem Ende zu. Viele der kleinen Indianer wohnen in Berlin oder sie kamen sogar über die Grenze aus Polen und haben noch einen weiten Heimweg vor sich. Die beiden schachspielenden Indianerkinder, Alexander und Anna, sind auch schon müde und am nächsten Tag haben sie eine weite Reise vor sich, in das Land ihrer Väter und Ahnen. Die Zelte werden aufgebaut, die Nacht ist nicht mehr lang. Der Tag wird kommen und die Kostüme müssen wieder ausgezogen werden.

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News Schach: 11.04.2016

58 Kinder beim Jubiläums-Keiler

(ph) Die Schachfreunde Groß Schönebeck im SV Motor Eberswalde e.V. luden zum 10. Jahrestag ihres Bestehens ein – und 58 junge Schachspieler (darunter auch wieder zahlreiche polnische Talente) kamen. Erfreulich war, dass viele junge Spieler erstmals an einem Turnier teilnahmen, bei dem die Schachfreunde Groß Schönebeck mit sieben Pokalen überzeugten. Das Hauptturnier mit 25 Startern gewann Karol Olias (UKS Bialy Pion Gryfino) mit 7 Siegen in 7 Partien vor Artem Duduka (SF Nordost Berlin) und Friedrich Müller. Erfreulich hier der 3. Platz von Jaden Berg in der U10-Wertung. Im B-Turnier gingen 19 Kinder an den Start. Es siegte Leo Plümpe (ebenfalls 7 Siege in 7 Partien) vor Sofie Heinze (sie gewann die U10-Wertung). Den 3. Platz teilten sich Zeno Kattein (er wurde 2. in der U10-Wertung) und Noah Tkach (alle SF Groß Schönebeck, er wurde 2. In der Ü10-Wertung). 3. Plätze in der Ü10 holten sich Paul Neumann (Freie Schule Woltersdorf) und in der U10 Paul Plamper (SF Groß Schönebeck). 14 Kinder starteten in der U8 – der Sieg ging an Oskar Pazdzior (Szkola Nr. 2 Gryfino) vor Gunnar Schälicke (KSC Strausberg) und Jesper Schöppe (Glück Auf Rüdersdorf). Hier gelang dem von den SF Groß Schönebeck trainierten Alexander Wesebaum (Kinderakademie Eberswalde) ein schöner Erfolg. Als einziges Kita-Kind belegte er punktgleich mit Jesper den 4. Platz. Vielen Dank dem Catering-Team um Frau Kattein und Frau Weidenhübler – es gab wieder viel Leckeres für kleines Geld. Vielen Dank auch Maximilian Mätzkow (ESV Eberswalde), dessen Analyse-Brett gut besucht war. Vielen Dank auch den Turnierhelfern und den vielen Unterstützern, die gemeinsam dafür sorgten, dass die Kinder einen erlebnisreichen Nachmittag erlebten. Die ausführlichen Ergebnisse sowie einige Fotos sind auf www.schach-schorfheide.de zu finden.

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Ankündigungen Schach: 19.03.2016

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News Schach: 07.12.2015

Schachfreunde in Choszczno (Info für die Presse)

(PH) Am letzten Samstag machten sich 8 junge Sportler der Schachfreunde Groß Schönebeck auf den Weg nach Polen. Für einige war es der erste Besuch bei unseren östlichen Nachbarn. Begleitet von Eltern und Übungsleiter Peter Harbach erlebten sie in Choszczno ein liebevoll organisiertes Weihnachtsturnier. Insgesamt 27 Kinder spielten je 7 Partien. Die unterschiedliche Sprache wurde problemlos gemeistert – sowohl Schach als auch  Matt versteht man in Deutschland und in Polen.
Von den Schachfreunden überzeugte dieses mal besonders Jaden Berg, der mit 5 Punkten aus 7 Partien den 4. Platz belegte. Friedrich Müller hielt mit 4,5 Punkten und Platz 8 ebenfalls achtbar mit. „Emily Haacke und Sofie Heinze gelang es, viele taktische Hinweise in Auswertung der Regionalmeisterschaft umzusetzen“, freute sich Peter Harbach. „Felix und Paul spielten ihr erstes Turnier, und Béla und Cyrill waren wie immer mit viel Spaß dabei.“ Zum Abschluß erhielt jeder Teilnehmer eine Urkunde und ein kleines Geschenk.


News Schach: 29.11.2015

Eberswalder Schachtalente erfolgreich

(CM) Am letzten Novemberwochenende fand in Jacobsdorf die Regionalmeisterschaft Ost des Schachnachwuchses statt. Dabei kämpften die jungen Sportler aus dem östlichen Brandenburg um die Titel und die Plätze zur Landesmeisterschaft. Mit dabei waren auch fünf Talente der für Motor Eberswalde starteten Schachfreunde Groß Schönebeck und zwei junge Spieler von ESV Eberswalde. In der U16 startete Kevin Groth, der sich mit 4,5 von 5 Punkten zum 6. mal in Folge den Titel sicherte. Vizemeister in der U10 wurde Friedrich Müller, der 4 Punkte holte. Das gelang auch Emily Haacke mit 3,5 Punkten in der U10w. In der U12 belegte Max Ganschienitz von ESV Eberswalde mit 3 Punkten den 3. Platz. Zum guten Abschneiden der Eberswalder trugen Jaden Berg in der U10 mit 3 Punkten, Dean Rösler (ESV) in der U12 und Sofie Heinze in der U10w mit jeweils 2 Punkten bei. Damit qualifizierten sich Kevin, Friedrich und Emily für die Landeseinzelmeisterschaft, bei der auch die bereits qualifizierten Julia Mätzkow (U18w) und Freya Müller (U12w) starten. Foto: Kevin Groth holte sich mit konzentrierter Leistung den 6. Titel - Peter Harbach

  


News Schach: 13.07.2014 (Quelle: http://www.chess-international.de)

Zwei Meter Schach und mehr – zum Tode von Horst Ewald [14. Mai 1923 bis 11. Juli 2014]

Kürzlich rief mich mein geschätzter Kollege Klaus Trautmann aus Frankfurt (Oder) an und wollte unbedingt wissen, ob ich ihm nicht helfen könnte bei einem Kontakt zu Dr. Fritz Baumbach. Es sei wichtig, denn der würde doch regelmäßig Horst Ewald in Eberswalde besuchen, und dem gehe ist gesundheitlich überhaupt nicht gut. Ich weiß nicht, ob es noch zu einem Treffen gekommen ist, denn am vergangenen Freitag [11. Juli] ist Horst Ewald im gesegneten Alter von 91 Jahren verstorben. In seinem empfehlenswerten Band „Geküsst wird nach der Partie!“ [Neißemünde-Verlag 2013] hat Klaus einen sehr persönlichen Beitrag unter dem Titel Zwei Meter Schach und mehr über das Schachurgestein geschrieben, den der Schach-Ticker mit freundlicher Genehmigung des Autors aus gegebenem Anlass gekürzt veröffentlich…

… Wer ist eigentlich Horst Ewald?

Er ist unbestritten der größte Schachspieler im Land Brandenburg, und jede Faser des zwei Meter und vier Zentimeter messenden Körpers gehören der Familie und dem Schach. In jungen Jahren saß Ewald, Jahrgang 1923, lange Zeit an einem der Spitzenbretter der Frankfurter Bezirksauswahl. In sechs Einsätzen holte er drei Siege und verlor nicht ein einziges Mal. Bis ins hohe Alter blieb er seinen Eberswalder Mannschaften treu, und solange die leidige Gesundheit es zuließ, kämpfte er auch als Nestor in den nationalen und internationalen Turnieren der Brandenburger Senioren. Horst Ewald, das war Zeit seines Lebens der Organisator, der Schachautor und Chronist. In den fünfziger Jahren war er ein häufiger Gast in den Redaktionsstuben der Berliner Zeitschrift „Schach“, weil er dort als freier Mitarbeiter wirkte. Auch über den Barnim hinaus kannten viele den „Schach-Keiler“, jene mit Herzblut geschriebene Eberswalder Schachzeitung, die er ein Jahrzehnt lang bis über die Schwelle ins neue Jahrtausend hinein mit Jürgen Glück gemeinsam erarbeitete und herausgab, und das viermal im Jahr auf jeweils 32 Seiten. Seine zahlreichen Briefpartner, die er über Jahrzehnte hinweg mit einer unglaublichen Frequenz bedient, sitzen auf allen Kontinenten. Zu ihnen gehörten und zählen berühmte Namen wie Max Euwe, Berthold Koch, Kurt Richter, Edith Keller-Herrmann, Lothar Schmid und Wolfgang Uhlmann. Ganz besondere, ja herzliche Beziehungen pflegt er zum Münchener Großmeister Dr. Helmut Pfleger und mit Dr. Fritz Baumbach, dem Exweltmeister im Fernschach aus Berlin, der ihn überdies regelmäßig in Eberswalde besucht. Horst Ewald besitzt eine Sammlung, die wahrscheinlich einmalig und die größte ihrer Art in der Welt ist. Vor etwa sechzig Jahren begann er, eine spontane Idee zu verwirklichen. Er sammelt Schachzeitungen aus allen Winkeln der Erde. Es geht ihm nicht um komplette Jahrgänge, sondern um möglichst je ein Heft der in allen Ländern und Regionen erscheinenden Zeitschriften über unseren Sport. Wenn ein solches Blatt sein Äußeres ändert, nimmt er es auch, aber für die zahlenmäßige Aufstockung rechnet das nicht. Angefangen hatte alles 1953, als Berthold Koch ihm etwa zwanzig internationale Heft schenkte, die der Meister selbst bereits gelesen hatte. Einmal flatterte mir mit der Post die Kopie eines Deckblattes einer solchen Zeitung ins Haus. Horst brauchte Hilfe, um die wahrscheinlich hebräischen Schriftzeichen zu lesen. Frankfurt hätte doch ein Büro für die jüdische Gemeinde… Ich konnte ihm nicht helfen, obwohl unser Schachfreund Jakob Moltchadski in jenem Büro arbeitete. Doch zum ersten Mal begriff ich, wie viel Aufwand in einer solchen Sammlung steckt und ahnte, wie mühselig es war, die einzelnen Hefte zu besorgen und zu entschlüsseln. Inzwischen steht die stolze Sammlung vor dem Exemplar Nummer 1.160. Nun sammelt Horst Ewald jedoch noch andere Dinge seines Hobbys, seine umfangreiche Korrespondenz, aktuelle Schachzeitungen, Jahrbücher und eine große Auswahl von selbst angelegten Spezial-Schachalben, in denen Kostbarkeiten aus vielen Zeiten und Gebieten aller Kontinente, Autogramme, Fotos, Faksimile, Originalpartieaufzeichnungen, Zeitdokumente, wie Heiligtümer gehütet werden. Das alles braucht seinen Platz, und eine kleine Wohnung beschwört schnell den Unmut der Hausfrau herauf. Seine Gattin ertrug das mit Geduld und Verständnis, obwohl sie immer aufs Neue ein Schrankfach hergeben musste. Die Lösung bot schließlich ein speziell nach den Maßen des Sammlers angefertigter riesiger Schrank. Der einzige Nachteil: Den Platz dafür musste das Klavier hergeben, an dem Ewald so hing. Das sind sicher noch nicht alle Zentimeter Schach, die man über den Zwei-Meter-Mann erzählen kann. Viel zu kurz kam seine prächtige Rolle als Freund und Ratgeber. Ach Horst, ein Buch müsste man über dich schreiben! Darin müsste jedoch betont werden, dass Horst Ewald vor allem anderen selbst ein leidenschaftlicher Schachspieler ist. Noch kurz vor dem neunzigsten Geburtstag lädt er sich regelmäßig Freunde ein, um mit ihnen eine Partie zu spielen, die er, wie beim ernsten Wettkampf, stets exakt notiert und abheftet. Viele Autoren haben Beispiele und kleine Kombinationen von ihm abgedruckt. So veröffentlichte seinerzeit Kurt Richter die folgende Diagrammstellung für „Schach“, und im Januar 2012 nutzte sie Dr. Helmut Pfleger für eine seiner Kolumnen in der Wochenzeitung „DIE ZEIT“. In Dresden spielten 1953 die Schachspieler der Sportorganisation „Lokomotive“ um den Mannschaftspokal „Silberne Lok“, und Horst Ewald kämpfte für den SV Flügelrad Eberswalde. Nachdem Ewald nun mit 1… Dxc3 den Bauern kassierte, befragt Rau mit 2.Tbc1? die schwarze Dame. Wie reagierte Schwarz wohl?
P.S.: Horst Ewald war in den 1970er-Jahren einer jener Männer, der seine Stimme deutlich gegen die Beschluss der DDR-Funktionäre erhob, für Schach als nichtolympische Sportart jegliche Förderung einzustellen. So schrieb er an seinen Namensvetter Manfred Ewald, den Präsidenten des Sportbundes der DDR und erhielt auch Antwort. Einen der vielen Briefe Horst Ewalds an die Oberen konnte man übrigens im Jahre 2007 im Bonner „Haus der Geschichte“ in der Ausstellung „Schach / Gesellschaft / Politik“ nachlesen…

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Horst Ewald [links] erhält am 14. Mai zum 91. Geburtstag einen Ehrenwimpel seines SV Motor Eberswalde,
den Christian Mätzkow und Andreas Knoop [rechts] überreichen…

Redaktion Raymund Stolze (Quelle: http://www.chess-international.de)


News Schach: 17.04.2013

Schachvergleich Barlinek Eberswalde

Am 23.03.2013 11,00 Uhr lud der Schach Klub Barlinek „Dr. Emanuel Lasker“ in Polen zu einem Vergleichskampf der beiden Städte ein. Ziel laut Ausschreibung war die - Popularisierung des "königlichen Spiels" unter Kindern und Jugendlichen Dr. Emanuel Lasker wurde am 24. Dezember 1868 in Berlinchen, Neumark, heutiges Barlinek geboren. Am 11. Januar 1941 starb er in New York. 1879 verließ Lasker Berlinchen. Dr. Lasker war ein deutscher Schachspieler, Mathematiker und Philosoph. Er war der zweite offizielle und zugleich der bislang einzige deutsche Schachweltmeister. Er behauptete diese Position über einen Zeitraum von 27 Jahren (1894 bis 1921) und damit länger als jeder andere Träger dieses Titels. Dr. Lasker war bei den fünften Brandenburgischen Schachkongress 1927 zu Gast. Er lieferte eine Simultanvorstellung an 26 Brettern in Eberswalde. Beide Städte traten mit 4 Erwachsenen und 4 Jugendlichen an. Gespielt wurde mit einer Bedenkzeit von 60 Minuten pro Spiel. Für Eberswalde spielte erstmalig eine gemeinsame Mannschaft vom SV Motor und ESV Eberswalde mit den Schachfreunden Bernd Neubauer, Hardy Sydow, Detlef Zoll, Mario Lukian, Nick Müller, Maximilian Paul Mätzkow, Davy Tesch und Julia Marie Mätzkow. In der vormittäglichen Hinrunde gewannen für Bernd, Nick, Davy und Max, während die Partien von Hardy, Detlef und Mario remis endeten. Leider verlor Julia ihre gute Partie in Zeitnot. In der Rückrunde am Nachmittag siegten alle, außer Mario und Detlef, welche Remise spielten. Somit konnten die Eberswalder Schachfreunde den Vergleich deutlich gewinnen. Verabschiedet wurden wir mit den Kommentar: „man wart ihr stark“. Wir bedanken uns für die herzlichen und freundschaftlichen Stunden bei den Schachfreunden aus Barlinek. Eine Revanche wurde für Jahresende in Eberwalde vereinbart.

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News SV-Motor: 01.11.2011

Halloween im Zoo

Ist der Teufel Mitglied beim SV Motor Eberswalde?

Erneut vertaten die Schachspieler und Sportschützen unseren Verein beim Halloweenfest im Eberswalder Zoo. Bei strahlendem Sonnenschein besuchten viele Brandenburger am Feiertag den Zoo. Somit wurden etliche Partien Schach gespielt und auch die Blasrohre waren sehr begehrt.

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News SV-Motor: 13.08.2011

Schachspielen beim Zoo- und Zuckertütenfest (Einschulung)


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Am Sonnabend den 13.08.2011 lud der Zoo Eberswalde zum Zoo- und Zuckertütenfest (Einschulung) ein. Neben Clowns Bruno und Tute, der DJ Ötzi Double Show, Brot backen wie in alten Zeiten, dem Kinderschminken, Kerzenziehen, historischen Spielen und der Hüpfburg, sorgte der SV Motor Eberswalde mit seinen Schachspielern und Sportschützen stellvertretend für den Verein mit Blasrohrschießen und Schachspielen für großen Spass bei unseren Schulanfängern. Für Livemusik sorgte die Showband "Skyline" und in der Zooschule konnte schon mal der "Erste Schultag" geprobt werden.